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Lockheed Martin F-117 Nighthawk

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Geschichtliche Entwicklung

Lockheed Martin F-117 Nighthawk Stealth ist seit dem ersten Erwähnen der Lockheed F-117 Nighthawk ein Schlagwort geworden. Die Eigenschaften von Stealth waren ein streng gehütetes Geheimnis. Das führte sogar so weit, daß man die Unsichtbarkeits- Technik keinem menschlichen Gehirn als Entwickler zu traute und Stealth für noch einen Beweis hält, daß es außerirdisches Leben bis zu unseren Planeten geschafft hatte und die USA die 'UFO'-Technik kopiert hat. Unwissenheit führte schon immer zu merkwürdigen Theorien. Spekulationen dieser Art sind für die verantwortlichen 'Geheimhalter' als Erfolg ihrer Bemühungen zu sehen, daß sie ihre Arbeit sehr gut erfüllt haben. Die F-117 wurde bereits fünf Jahre geflogen und ab 1974 begannen bereits die Entwicklungen von LO-Flugzeugen, bevor man sie endlich am 10-November-1988 offiziell vorstellte. Ein Muster bekam man aber erst am 21-April-1990 auf der Nellis AFB wirklich zu Gesicht. Bereits 1976 tauchten die ersten Gerüchte über dieses Muster auf und erhielt von den nicht eingeweihten Rest der Welt verschiedene Musternamen, wie F-19, Shadowfighter oder Stealthfighter. In der Bezeichnungsreihenfolge wäre allerdings die Nummer F-19 dran gewesen, doch wie im ganzen Programm entstand auch hier eine Geschichte über die Typenbezeichnung. In der Wüste von Nevada stationierte die USAF eine MiG Staffel mit der Bezeichnung F-112 bis F-116 für diese sowjetischen Muster und dem zu Folge ist die F-117 der logische Designator des nächsten geheimnisvollen Sowjetjägers.

 

 

Technische Entwicklung

Lockheed Martin F-117 Nighthawk Die Konstruktion unterscheidet sich von der jedes anderen Musters. Das Flugwerk basiert auf einem zentralen Auftriebskörper mit Tragflächen und Leitwerk. Diese Auslegung bedingt eine komplexe interne Struktur, um die nötige Integrität zu erhalten. Die Primärstruktur bildet eine Art Spantskelett, an dem die Facetten-Oberflächen befestigt sind. Diese Haut wurde mit radarabsorbierendem Material (RAM) beschichtet, anfangs in Form von Dünnblech, heute als Sprühmittel. Die Form und die RAM-Beschichtung können ihre Tarnfunktion nur erfüllen, wenn die Facettierung nicht durch Zusatzkomponenten unterbrochen wird. Daher ist die Außenhaut der operationellen F-117 praktisch frei von Höckern, Wülsten und Antennen. Breite, flache Schubdüsen, die zudem nach unten hinten abgeschirmt und mit Keramikkacheln eingefasst sind, sorgen für eine schwache Infrarotquelle.

 

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