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letzte Nachrichten - Eurofighter Typhoon

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Absturz von Eurofighter wahrscheinlich durch Vogelschlag

Beim Crash eines Kampfjets Ende August kam ein Mensch ums Leben - es war die erste Eurofighter-Serienmaschine, die dabei zerstört wurde. Offiziell wird das Unglück noch untersucht, doch die Branche munkelt schon von Vögeln als Ursache. Der erste Totalverlust eines Eurofighter seit Beginn der Serienauslieferung vor sieben Jahren könnte durch den Aufschlag von Vögeln verursacht worden sein. Nach FTD-Informationen wird in der Branche vermutet, daß die Tiere bei dem Aufprall mehrere oder alle der vier Geschwindigkeitssensoren unterhalb der Flugzeugspitze zerstörten. Dadurch sei der Bordcomputer mit f ...

| Kommentare | 03-Sep-2010 |

Flugstunde des Eurofighter doppelt so teuer wie geplant

Flugstunde des Eurofighter doppelt so teuer wie geplant

Die Betriebskosten für Kampfflugzeuge vom Typ Eurofighter sind nach Informationen des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" deutlich höher als erwartet. Mit 73.992 Euro liege der Preis pro Flugstunde fast doppelt so hoch wie ursprünglich geplant, berichtete das Magazin am Samstag in einer Vorabmeldung. Der Tornado, das bislang teuerste Flugzeug der Luftwaffe, kostet demnach lediglich 43.000 Euro pro Stunde.

| Kommentare | 30-Aug-2010 |

Serien-Typhoon abgestürzt

Bei einem Trainingsflug stürzte am 24-August-2010 gegen 09:30 Uhr eine spanischer Eurofighter Typhoon kurz nach dem Start auf Morón AFB in Spanien ab. Dabei sei der Co-Pilot aus Saudi-Arabien ums Leben gekommen, während sich der spanische Pilot und Ausbilder mit dem Schleudersitz retten konnte und unverletzt blieb.

| Kommentare | 25-Aug-2010 |

Neue IMU für Typhoon

Neue IMU für Typhoon

Am 19-August-2010 unterzeichneten EADS Defence & Security und Northrop Grumman einen Vertrag über die Beschaffung von 88 IMU für die Eurofighter Typhoon Tranche 3A. Sie werden von Northrop Grumman LITEF in Deutschland hergestellt. Die selbe Firma stellte auch schon die IMU's für die Tranche 1 und 2 her. Somit wurden schon mehr als 400 Stk. von Northrop Grumman LITEF an die deutschen, spanischen, italienischen, britischen, australischen und Saudi-arabischen Typhoon ausgeliefert. IMU ist eine Trägheitsplattform die Flugdaten an das Kontrollsystem liefert.

| Kommentare | 22-Aug-2010 |

Auslieferung der HMSS beginnen

Die Auslieferung der Helmet Mounted Symbology Systeme ( HMSS) für Großbrittanien, Spanien, Italien und Deutschland beginnen in diesem Monat. Dieses System wurde von BAE Systems entwickelt und gebaut. Es ist für die Darstellung im HEA (Helmet Equipment Assembly) verantwortlich. Dort werden die Flugdaten, Waffen Status und Zieldarstellungen im Visier dargestellt. Das HMSS ist voll mit den Typhoon Angriffs- und Navigationssystem integriert.

| Kommentare | 22-Jul-2010 |

Neue italienische Luftwaffeneinheit übernimmt Eurofighter

Die X. Gruppo der italienischen Luftwaffe ist die vierte italienische Einheit, die den Eurofighter Typhoon übernimmt. Die Einheit hatte zuvor F-16 Kampfflugzeuge im Einsatz und war in Trapani in Sizilien stationiert. Sie wurden jetzt nach Gioia Del Colle verlegt um dort die 36. Stormo (Air Wing) zu verstärken, die bereits das europäische Kampfflugzeug im Einsatz hat. Mit der Einführung der Typhoon in der X. Gruppo sind jetzt 15 Einheiten bei sechs Luftwaffen Europas und des Mittleren Ostens mit den Eurofightern ausgestattet. Mit mehr als 225 Flugzeugen im Einsatz und mehr als 85.000 Flugstunden liegt da ...

| Kommentare | 14-Jul-2010 |

Großmanöver

Großmanöver

Am 21-Juni flogen mehr als ein Dutzend Eurofighter Typhoon vom Fliegerhorst Laage zur Übung nach Italien. Mehrere hundert Man nehmen nach einer der größten und umfangreichsten Verlegung in Decimomannu, Sardinien beim Taktische Ausbildungskommando der Luftwaffe Italien an der Übung teil. Zurück Erwartet werden sie in Laage beim JG 73 "S" wieder am 14. und am 15-Juli-2010.

| Kommentare | 13-Jul-2010 |

Italienische Eurofighter üben Luftverteidigung mit der Schweiz

Zwei Eurofighter Typhoon der italienischen Luftwaffe fingen ein ziviles Flugzeug ab, das von Italien in die Schweiz, entgegen der vereinbarten Luftraumregelungen, einflog. Ein potentiell gefährliches Szenario wurde schnell durch die effiziente Zusammenarbeit zwischen der italienischen und der Schweizer Luftwaffe gelöst, die gemeinsame Prozesse und Aufgabenmanagement für solche Fälle entwickelt haben. Die zwei italienischen Kampfflugzeuge hoben von Grosseto in Zentralitalien ab und fingen das Flugzeug ab als es die Grenze zwischen beiden Staaten erreichte. Sie konnten die Identität des Flugzeuges in ...

| Kommentare | 16-Jun-2010 |

Einzigartiger AMRAAM-Schuss mit Eurofighter Typhoon

Zwei Eurofighter Typhoon (die Testflugzeuge IPA4 und IPA5) haben gestern in Spanien einen bislang einzigartigen AMRAAM-Schussversuch durchgeführt. Ziel des Versuchs war der Abschuss eines Luft-Luft-Lenkflugkörpers AMRAAM von einem Eurofighter Typhoon, dessen Radargerät abgeschaltet war und der somit für elektronische Schutzsysteme wie Radarwarnempfänger "unsichtbar" war. Die notwendigen Zieldaten wurden vom Radargerät eines zweiten Flugzeug ermittelt und per Datenlink an das "passiv arbeitende" Flugzeug weitergeleitet. Dabei flogen beide Flugzeuge räumlich weit voneinander getrennt. Dieses Einsatz ...

| Kommentare | 01-Apr-2009 |

Der Jäger darf endlich in die Lüfte

Der Jäger darf endlich in die Lüfte

Mehrfach stand das Kampfflugzeug vor dem Aus: Nach mehr als zwanzigjähriger Entwicklungszeit kann der umstrittene Eurofighter nun endlich in den Dienst gehen. Insgesamt wollen die vier beteiligten europäischen Luftstreitkräfte 620 Jets beschaffen, davon die Bundeswehr 180. Geigen erklangen, als ein Eurofighter für die symbolische Übergabe an die Streitkräfte in die Flugzeughalle gerollt wurde. Mit grimmigen Gesicht verfolgte Bundesminister Peter Struck die Zeremonie in Manching bei Ingolstadt. "Mit 18 Milliarden Euro ist der Eurofighter mit Abstand das größte Rüstungsprojekt der Bundeswehr", sag ...

| Kommentare | 30-Jun-2003 |

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Eurofighter Typhoon

(1 - Bewertungen)

Geschichtliche Entwicklung

Eurofighter Typhoon des JG 73 [30+15 GS0008] Noch nicht einmal ausgeliefert war der Panavia Tornado, da gaben verschiedene deutsche Firmen (u.a. Dornier, MBB) 1977 bekannt, daß sie sich konkurrierend an dem Projekt TKF beteiligen. Eine europäische Zusammenarbeit wie bei Panavia war aber von Anfang an schon voraussichtlich. Nach dem Ende der 90er Jahre abzusehen war, daß die in Deutschland existierenden F-4 Phantom II ihren Dienst bis dahin über 25 Jahre verübt hätten, schrie es gerade zu nach einem neuen Muster der 4. Generation für Deutschland. Auch andere europäische Länder standen vor dem selben Problem. Britische Studien des Air Staff Target 403 hatten damalig das gleiche Ziel. Sie sollte die Harrier und den SEPECAT Jaguar ablösen, verfolgten anfänglich aber eine USTOL Variante. 1979 beschlossen Großbritannien und Deutschland die Zusammenarbeit mit dem Titel ECA/ ECF in diese Richtung. In diesem Zusammenhang tauchte 1980 auch das erste Mal der Begriff Eurofighter auf. Ein Jahr später folgte Italien. So entstand im April-1982 das erste Entwurfsmodell der Firmen MBB, BAe und Aeritalia mit dem Namen ACA/ AKF in dem das TKF und ein Entwurf P.110 von British Aerospace einfloß. Vorgestellt wurde es als Mock-Up das auf Farnborough Messe am Eurofighter Typhoon Trainer mit experimenteller Kennungszeichnung [98+37 GT0007], später zu 30+14 05-September-1982. Der Konkurrent Dornier schloß sich mit Northrop zusammen und zeigte gleichzeitig ihren N/D-102 Entwurf. Beiden war aber die geringe Chance der Verwirklichung ihrer Pläne klar. Frankreich arbeitete parallel an ihrem ACT.92 Projekt. Im Dezember-1983 einigten sich die Länder Frankreich, Deutschland, Großbritannien, Italien und Spanien grundsätzlich auf eine Zusammenarbeit in diese Richtung. Sie nannten es FEFA (später revidiert zu EFA) und rechneten mit einen Auftragsvolumen von ca. DM 40 Mrd.. Frankreich entschied sich aber im Juli-1985 diesen gemeinsamen Weg zu verlassen und ihr eigenes Rafale Programm von Dassault weiter zu verfolgen. Elf Monate später wurde das Eurofighter Konsortium gegründet und mit der Entwicklung des EFA begonnen.

 

 

Technische Entwicklung

Eurofighter Typhoon, die DA1 [98+29] des WTD 61 aus Manching Ende 1992 wurde eine Neukonzeptionierung unumgänglich, da die Kosten von damalig € 67,44 Mio. für ein Muster nicht nur für Deutschland weit überteuert war. Nach sieben überwiegend einmotorigen Konzepten der EFA einigte man sich auf eine vereinfachte und leistungsschwächere New EFA und somit auf den heutigen Eurofighter EF2000 Typhoon. So wird Deutschland einer der günstigsten aber auch einer der am spärlichsten ausgerüsteten Muster gegenüber den andere Staaten erhalten.

Eurofighter Typhoon GS Mock Up Cockpit [30+01] Große Unterstützung erfährt der Pilot durch die neuen Helmsysteme bei denen die Daten der Waffensysteme und der Fluglage eingespiegelt wird. Die Entwicklung der vorgesehenen Shriker Helme von BAE Systems verzögerte sich aber, womit die Abnehmer eine Übergangslösung suchten. Für Deutschland wurde sie im ACS mit veränderter MBU-20 Maske gefunden. Auch wurde beim Shriker die Nachtsichtfähigkeit wegen Gewichtsproblemen nicht unterstützt. Ebenso konnte der hochgelobten g-Anzug Libelle von Autoflug nicht eingeführt werden. Eigentlich sollte er das pneumatische System durch Hydraulik ablösen. An einer Verbesserung wird weiter gearbeitet.

 


 

Eurofighter Typhoon [31+19 AS012] beim JG 73 Steinhoff Eurofighter Typhoon Trainer [30+27 GT0011] beim Jagdgeschwader 73
 

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