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Erster Flug mit Laser Designator Pod im Jagdbombergeschwader 32

Im Zuge der Rollenerweiterung des Jagdbombergeschwaders 32 ( JaboG 32) fand am 7. Juni 2010 erfolgreich der erste Flug eines Lechfelder Tornados mit einem Laserzielbeleuchtungsbehälter statt. Damit ist ein entscheidender Schritt getan, lasergesteuerte Waffen einsetzen zu können Im Mai hat der Verband den Einsatz konventioneller Bewaffnung mit ungelenkter Munition in Decimomannu/Sardinien ausgebildet und trainiert. Ziel ist es nun, die Tornadobesatzungen des JaboG 32 in Zukunft zum Einsatz von lasergelenkten Waffen zu befähigen.

| Kommentare | 02-Jul-2010 |

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Panavia Tornado

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Geschichtliche Entwicklung

Panavia Tornado ECR 46+54 des JaBoG 32, 2008 [898 GS287 4354] hinter GBU-24(V) 1/B Mk.84 NKF, so hießen die ersten erst zu nehmenden Überlegungen die viel später im Panavia Tornado münden sollten. Dieser hatte die Fiat G.91 und Lockheed F-104G Super Starfighter abzulösen und die neuen weitreichenden Aufgaben der Bundesrepublik in der NATO zu erfüllen. Ende 1967 kamen erste Überlegungen für dieses Vorhaben auf. Dabei sollten anfänglich nur deutsche Unternehmen berücksichtigt werden. Die angebotenen Versionen des SEPECAT Jaguar, der Dassault Mirage F.1 und des NA.530 Projekts von Northrop wurden unter anderem deshalb abgelehnt. Im ersten Entwurf kam VFW mit ihrem VAK-191B Projekt und das AVS zum Zuge. Schon Mitte Mai-1968 wurde aber offiziell doch das einstige nationale Unternehmen in ein internationales umgewandelt als sich Vertreter europäischer Luftstreitkräfte aus Großbritannien, Italien, Niederlande, Norwegen, Deutschland und sogar Kanada in Rom trafen. Nun trug es den Namen MRCA-75 und sogar das Triebwerk Rolls-Royce RB 199 (weiter entwickeltes RB 193) wurde schon, wenn auch noch nicht fest, gewählt.

Panavia Tornado IDS 46+10 des AG 51 [767 GS243 4310] vor 43+29 des JaBoG 31 [076 GT018 4029] 1969 gründeten British Aerospace, MBB und Aeritalia die Firma Panavia mit dem Ziel, das Mehrzweck- Kampfflugzeug MRCA für die Luftstreitkräfte Großbritanniens, Italiens und der Bundesrepublik Deutschland zu entwickeln. Anfänglich wurden noch mehr unterschiedliche Ausführungen erwogen. So sollte für die deutsche Luftwaffe ein CAS und für Italien ein AS Muster unter der Bezeichnung Panavia 100 als Einsitzer mit anfänglich sieben Prototypen entwickelt werden. Großbritannien setzte dagegen von Anfang an mit dem zweisitzigen Panavia 200 auf ihren ID/S ( IDS) und suggerierte sechs Prototypen. Am 24-März-1970 bekannte sich dann aber Helmut Schmidt als Vertreter des BMVtg in London zur Zweisitzerlösung. Der erste Prototyp der eben dann damalig noch Panavia 200 hieß flog am 14-August-1976. Schon am 29-August-1976 unterzeichneten die drei beteiligten Regierungen ein Abkommen, DASS die Produktion von 809 Flugzeugen vorsah. Bis Mitte 1988 wurden 937 Tornados bestellt und mehr als 700 ausgeliefert.

 

Technische Entwicklung

Panavia Tornado IDS 44+56 einst vom JaboG 34 'Allgäu' in Sonderbemalung '43 JaBaG 34 'A' [396 GS113 4156] Bei Nacht und schlechten Wetter mit Überschallgeschwindigkeit in nur 15m Höhe fliegen, um trotz dicht gestaffelter Abwehr dem Gegner einen empfindlichen Schlag zu versetzen - das kann eigentlich nur der Tornado IDS. Die Panavia Tornado ist ein zweimotoriges Allwetterkampfflugzeug. Es wurde speziell für Tieffluginfiltrationseinsätze bei Überschallgeschwindigkeiten entworfen. Sie verfü GT über verstellbare Schwenkflügel und ein TFR. Die Tornado stellt eine vielseitige Plattform dar, die mehrere Einsatzkonfigurationen ermöglicht. Voll beladen erreicht die Tornado eine Höchstgeschwindigkeit von 600 Knoten. Die Tornado F.3 ADV ist mit einem äußerst leistungsstarken Impuls- Doppler-"Foxhunter"-Radar ausgerüstet und kann bis zu vier Radar gelenkte Sky-Flash-Raketen und wärme suchende AIM-9 Sidewinder mitführen.

 


 

Panavia Tornado IDS 43+70 aus Büchel mit Sonderbemalung zur ILA 2004 [184 GS043 4070] Panavia Tornado IDS 45+30 des MFG 2 mit Sonderbemalung '90 Jahre Marineflieger' [577 GS178 4230] Panavia Tornado IDS 43+50 vom AG 51 [135 GS024 4050] Panavia Tornado IDS 44+66 vom JaboG 31 Bölke aus Nörvenich in Leeuwarden, NL, 2006 [421 GS123 4166] Panavia Tornado IDS 45+20 vom AG 51 [553 GS168 4220] Panavia Tornado IDS GR.1B ZA409 Trainer der RAF vom 12. Sq. [224 BT033 3108] & Boeing E-3A Sentry LX-N90442 Sonderbemahlung '50 Jahre NATO' [22855 NAEW&CF] Panavia Tornado IDS 45+40 damalig noch im MFG 2 in Tiger Sonderbemalung 2000 [601 GS188 4240] Panavia Tornado IDS 46+20 in einer Sonderbemalung des MFG 2 von 2002 [795/GS253/4320] Panavia Tornado IDS 98+60 Testflugzeug des WTD 61, vorherige Kennung war 43+89 [230 GS062 4089]
 

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  • Chronik

DB Tabelle für Chronik
1967Erste Ansätze zur Entwicklung. In den NKF fließen die Projekte AVS und VFW VAK-191B ein.
17-Juli-1968Am NKF/ MRCA interessierte Staaten einigen sich auf erste minimale Anforderungen. MoU wird von Großbritannien, Deutschland, Italien, Belgien, Niederlande und Kanada unterzeichnet.
Oktober-1968Belgien und Kanada treten vom MoU zurück.
05-Dezember-1968Einigung auf eine gemeinsame Industrieorganisation im Bezug auf das Künftige Tornado Projekt.
31-März-1969British Aerospace ( BAC), Fokker, MBB und Aeritalia (Fiat) gründen die Firma Panavia Aircraft GmbH.
01-Juli-1969Niederlande zieht sich vom Projekt Panavia 200 (Tornado) zurück.
24-März-1970Panavia 200 wird für Deutschland als Muster gewählt.
11-August-1972Unterzeichnung des Hauptentwicklungsvertrages für das Projekt Tornado.
14-August-1974Erstflug des Panavia 200 Prototyp (AC/01 D-9591) in Manchingen mit P. Millet und Nils Meister.
April-1976Panavia 200 MRCA erhält offiziell den Namen Tornado.
07-April-1976Das Bundeskabinett beschließt die Beschaffung der Panavia Tornado für Deutschland mit 210 Stück für Luftwaffe und 112 Muster für Marine.
Mai-1976Orderstatus: Großbritannien 385 (165 IDS), Deutschland 322, Italien 100
01-Juli-1976Beginn der Tornado Serienfertigung für das 1. Los von 40 Maschinen.
Anfang 1977Orderstatus: Großbritannien 385 (165 IDS), Deutschland 324 (212 Luftwaffe, 112 Marine), Italien 100. Es wurden 9 Prototypen und 2 Vorserienmuster (6 vorgesehen, 4 davon als Serienfertigung gezählt) gebaut.
Mitte 1977Freigabe zur Serienfertigung für das 2. Los von 110 Maschinen.
Mitte 1977Panavia Aircraft GmbH ist nun voll für die Produktion, auch Triebwerke und Kanone, verantwortlich ( MBB 42,5%, BAC 42,5%, Aeritalia 15%).
27-Juni-1979Erstflug des für Deutschland bestimmten Panavia Tornado IDS (002, GT001, 4001, 43+01) aus der Serienfertigung.
01-Juli-1980Eintreffen der ersten Panavia Tornado in Cottesmore, Großbritannien für TTTE.
31-März-1982Die hundertste (GS-018) aller Panavia Tornado wurde in Manchingen ausgeliefert.
Ende 1983Die hundertste von Deutschland ( MBB) gebaute Tornado (44+00) wurde in Manchingen ausgeliefert.
Anfang 1992Eurofighter und Panavia GmbH fusionieren zu einer Firma.
  • Abmessungen

  • Kosten

  • Leistung

  • Massen

  • Triebwerke

  • Waffen

DB Tabelle für Abmessung, Leistung, Massen
ADV F Mk.2
ADV F Mk.3
ECR
IDS
Länge
18,68 m
18,68 m
16,72 m
16,72 m
Höhe
5,95 m
5,95 m
5,95 m
5,95 m
Spannweite Pfeilung 25°
13,91 m
13,91 m
13,91 m
13,91 m
Spannweite Pfeilung 67°
8,59 m
8,59 m
8,59 m
8,59 m
Spurbreite
3,1 m
3,1 m
3,1 m
3,1 m
Radstand
6,2 m
6,2 m
6,2 m
6,2 m
Flügelfläche
26,6 m²
26,6 m²
26,6 m²
26,6 m²
Flügelwurzel
68°
68°
60°
Tabelle zur Anzeige von Kosten
IDS DM 48,3 Mio. (€ 24,33 Mio.)Mitte 1976
ECR DM 68,151 Mio. (€ 34,845 Mio.)1983
IDS DM 68,175 Mio. (€ 34,857 Mio.)Anfang 2002
DB Tabelle für Abmessung, Leistung, Massen
ADV F Mk.2
IDS
Höchstgeschwindigkeit
Höchstgeschwindigkeit ohne Aussenlasten
1482 km/h
Höchstgeschwindigkeit NN
Mach 1,3
Höchstgeschwindigkeit Tiefflug mit Aussenlasten
1110 km/h
Höchstgeschwindigkeit auf 11.000 m
Höchstgeschwindigkeit Höhenflug
Höchstgeschwindigkeit Höhenflug ohne Aussenlasten
2340 km/h
2340 km/h
Marschgeschwindigkeit
1480 km/h
Startgeschwindigkeit
Landegeschwindigkeit
Anfangssteiggeschwindigkeit
152 m/s
Steigleistung auf 9.145 m
2 Min
Startstrecke, minimal
760 m
Startstrecke, minimal bei Kampfeinsatz
884 m
Startstrecke, normal
Startstrecke, Trägerstart
Startstrecke, maximal
Landestrecke, minimal
370 m
370 m
Landestrecke, ab 15 m Höhe
610 m
Dienstgipfelhöhe
21335 m
Einsatzradius 2 Raketenwerfer, Kanonenpod, 310l Tanks, Lo-Lo-Lo
Einsatzradius, mit max. Ladung
1390 km
Einsatzradius mit max. Waffenlast + Reserve im Profil Hi-Lo-Hi
1390 km
Einsatzradius mit max. Interntreibstoff in großer Höhe
3600 km
Abfangradius im Überschallflug
556 km
Abfangradius im Unterschallflug
1853 km
g-Belastung
7.5 g
7.5 g
DB Tabelle für Abmessung, Leistung, Massen
ADV
IDS
Leermasse
14501 kg
14091 kg
Leermasse max.
Leermasse mit GE F110
Startgewicht normal
28000 kg
Startgewicht, Kampfeinsatz
21500 kg
Startgewicht, Luftkampf ohne Aussenlasten
Startgewicht ohne Aussenlasten & max. Interntreibstoff
20412 kg
Startgewicht mit max. Außenlasten
27216 kg
Startgewicht, 4x Mk.82, 750 Schuss GAU-8/A, 2.041 kg Treibstoff
Landegewicht max.
Waffenzuladung normal
8500 kg
9072 kg
Waffenzuladung intern
Waffenzuladung extern
Waffenzuladung bei STO
Nutzlast
Nutzlast, Paletten (463L)
Außenlasten max.
8500 kg
9072 kg
Außenlast Rumpfpylon
Treibstoff normal (l)
Treibstoff max. (kg)
Treibstoff, intern (l)
7143 l
Treibstoff, extern (kg)
5851 kg
Treibstoff, extern (l)
4500 l
Tank Mitte
Tank hinten
Triebwerke auslesen
SchubAB-SchubTypVersion
Turbo-Union RB199-34R-02 Strahltriebwerk Panavia 200
Turbo-Union RB199-34R-04 Mk.101 63.3 kN Strahltriebwerk ADV
Turbo-Union RB199-34R-04 Mk.103 74.4 kN Strahltriebwerk ADV F Mk.2
Turbo-Union RB199-34R-04 Mk.104 40.5 kN (4.122,3 kg) 73.5 kN (7.483,6 kg) Strahltriebwerk ADV F Mk.3
Turbo-Union RB199-34R-04 Mk.105 42.9 kN (9.650 kg) 74.7 kN (16.800 kg) Strahltriebwerk 3,30 m lang; 980 kg schwer
DB Tabelle für Abmessung, Leistung, Massen
ADV F Mk.2
ADV F Mk.3
IDS GR Mk.1
IDS GR Mk.4
IDS Luftwaffe
IDS Marine
BK 27
1
1
Mk.1B 2x,
Mk.1A keine
Mk.1B 2x,
Mk.1A keine
2
2
AIM-9
2
4
X
X
2
2
AIM-120
X
X
AIM-132
X
X
X
X
Sky-Flash
4
4
AGM-65
2
2
AGM-88
2
2
ALARM
X
X
APACHE
5
5
AS.34
4
BL.755
5
5
Brimstone
X
GBU-24
X
X
Mk.82
5
5
5
5
5
5
Mk.83
X
X
X
X
X
X
Mk.84
2
2
2
2
2
2
Storm Shadow
X
Taurus
1
1
1.500 l Tank
2
2
2.250 l Tank
4
BOZ 107
1
EL/73
1
Lepus
1
LITENING II
1
1
Sky Buzzer
X
X
Sky Shadow ECM
1
TIALD
X
X
TSPJ
X
X
X
X
X
  • Versionen




Panavia 100 MRCA
Herkunft - VerbesserungAnfang der 70er Jahre geforderte einsitzige Version als CAS für Deutschland und AS für Italien
7 Prototypen vorgesehen
Produktionseinstellung: Mitte 1970


Panavia 200 MRCA
Herkunft - Verbesserunganfänglich als reine ID/S ( IDS) geplante Version für Großbritannien; ab März-1970 entschied sich aber Deutschland für zweisitzigen MRCA, wurde somit doppelsitziger Prototyp mit den Bezeichnungen P.
Ausstattung - Avionik BGT CSAS; BGT ADI; Liebherr AIRCA; LITEF LR-1416 "Spirit III" Zentralrechner (16bit CPU); Smith HUD; SEL SETAC & MITAC; Ferranti LRMTS/ LRFMTR mit Eltro Laserentfernungsmesser
Erstflug: 14-August-1974 (P.01, D-9591) Paul Millet, Nils Meister in Manchingen
30-Oktober-1974 (P.02, XX946) Paul Millet & Pedro PaoloTrevisan in Warten
05-August-1975 (P.03, XX947) in Warten
02-September-1975 (P.04, D-9592, 98+05) in Manchingen
05-Dezember-1975 (P.05, X-586) Pedro PaoloTrevisan in Caselle-Turin
20-Dezember-1975 (P.06, XX948) in Warten
30-März-1976 (P.07, 98+06) Nils Meister & Fritz Eckert in Manchingen
15-Juli-1976 (P.08, XX950) in Warten
05-Februar-1977 (P.09, X-587) Pedro PaoloTrevisan & Manlio Quarantelli in Caselle-Turin
05-Februar-1977 (P.10 1. Vorserie) Hansfriedrich Rammensee & Kurt Schreiber in Manchingen
14-März-1977 (P.11 2. Vorserie) Tim Ferguseon in Manchingen
P.12, XZ630 3. Vorserie
10-Januar-1978 (P.13,98+01) 4. Vorserie) in Manchingen
26-März-1979 (P.15, 98+03), 6. Vorserie) in Manchingen
Fertigung: 9; Nummer 01, 04 & 07 aus Deutschland; 02, 03 (Trainerversion), 06 & 08 (Trainerversion) aus Großbritannien, 05 & 09 aus Italien
Abnehmer: Deutschland, Großbritannien, Italien


PANNAP
Herkunft - VerbesserungProjekt von Anfang 1972 (Panavia New Aircraft Projekt) von Panavia; einsitzig; nur 1x RB.199; aus Panavia 200 Ableitung; nicht realisiert


ADV F Mk.2 Tornado
Herkunft - VerbesserungAbfangjägerversion auch als F.2 bezeichnet
Ausstattung - Avionikmit zwei RB.199 Mk.103 Triebwerk, gegenüber IDS Schubleistung mit und ohne Nachbrenner verbessert um 5% bis 10% gegenüber Mk.101; längeres, schlankeres Radom für GEC-Avionics-Foxhunter-Radargerät, gestreckter Vorderrumpf, vorgezogene Flügelkästen, Ersetzen der Backbordkanone durch eine fahrbare Luftbetankungssonde, 10% mehr Treibstoff
Upgradesspäter: Marconi/Ferrenti Foxhunter-Radar
Roll-Out: 09-August-1979
Erstflug: 27-Oktober-1979 (A.01, ZA254) David Eagels & Roy Kenward
18-Juli-1980 (A.02) Paul Millet & Roy Kenward
18-November-1980 (A.03, ZA283) Peter Gordon-Johnson & Leslie Hurst, in Warton
Fertigung: 21, davon
3 Prototypen
18 (davon 8 mit Doppelsteuer)
Auslieferung: 05-November-1984 ersten 2 für Umschulungsstaffel, Coningsby


ADV F Mk.2A Tornado
Herkunft - Verbesserungmodifizierte F Mk.2 nach F Mk.3 Standard
Ausstattung - AvionikASW¹ , AMDS, keine Umstellung auf Mk 104 Triebwerk


ADV F Mk.3 Tornado
Herkunft - VerbesserungVollstandard
Ausstattung - Avionikmit zwei RB.199 Mk.104 Triebwerken, 7% mehr Schub gegenüber Mk.103 durch erweiterte Nachbrennerschubdüsen, duale INS, ASW¹, AMDS, neue digitale Triebwerksregler, zwei AIM-9 Stationen mehr; besseres AI-24 Foxhounter Radar
Fertigung: 168
144 für RAF, 13 wurden 1998/99 verschrottet
24 für Saudi Arabien
Abnehmer: 9 für Sultanat Oman (übernommen von RAF)
Indienststellung: 01-November-1987 (No. 29 Sqadron, RAF)
Abstürze: 28-September-1996 (Werkstattflug, Absturz vor Blackpool ( GB) in die See, RAF)


ECR Tornado
Herkunft - Verbesserungumgerüstete IDS zum Aufklärer und Bekämpfer von Luftabwehrstellungen; von Alenia im Werk Caselle für die italienische Luftwaffe
Ausstattung - Avionikdeutscher ECR mit Zeiss FLIR, Honeywell IIR-System, Texas Instruments Emitter Locator System, ODIN-Datenlink
Fertigung: 45
35 Deutschland (Luftwaffe)
10 Italien
Auslieferung: 1983 JaboG 31 "Boelke"
Mai-1989 JaboG 38 "Friesland", 1993 Überstellung an JaboG 32


ETF
Herkunft - VerbesserungVorschlag für die ETF Ausschreibung für ein taktisches Luft-Boden Angriffsflugzeug und trat gegen Gumman an


IDS Tornado
Erstflug: 27-Juli-1979 ( GT-001) Serienmuster mit Armin Krauthahn & Norbert Senger
14-Dezember-1979 ( BT¹-001) Serienmuster in Warton
Fertigung: 222 Deutschland (41 von Marine)
Indienststellung: 02-Juli-1982 MFG 1 in Jagel
Abstürze: 05-Januar-1984 Luftwaffe, Pilot & WSO ; Waffentraining Insel Vlieland (erster Unfall eines dt. Tornado)
09-Januar-1984 Bundesmarine, Pilot & WSO retteten sich; Tiefflug
06-Juni-1984 Luftwaffe, im Tiefflug, kippte beim Überfliegen des Radiosenders "Radio Free Europe" bei Holzkirschen über die Tragflächen ab


IDS GR Mk.1 Tornado
Herkunft - Verbesserungbritische IDS-Version
Auslieferung: ab 1982
Außerdienststellung: 12 1998/99 verschrottet


IDS GR Mk.1A Tornado
Herkunft - Verbesserungtaktischer Aufklärer der RAF
Ausstattung - Avionikohne Kanone; IR-Scanner am Bug


IDS GR Mk.1B Tornado
Herkunft - Verbesserungumgerüstete GR Mk.1 zur Schiffsbekämpfung
Fertigung: 26 Umrüstungen
Indienststellung: ab 1994


IDS GR Mk.4 Tornado
Herkunft - VerbesserungUpgrade der GR Mk.1 Bodenangriffsversion der RAF
Ausstattung - Avionik FLIR-Sensoren, GPS-Empfänger, neue Computer mit Power-PC603e CPU und Ada95 Software, MIL-STD-1760 Datenbus, Displays, Weitwinkel HUD, modifizierte elektronische Selbstschutzsysteme, digitales Kartendisplay, TIALD Laserzielbehälter, neues IFF
Upgradesab 2000 Monochrome-Diplays mit BAE Systems AMLCD ausgetauscht
Erstflug: 04-April-1997 (Pilot Graham Wardell, WSO Phil Compton, British Aerospace, Warton, GB)
Fertigung: 142
Auslieferung: 31-Oktober-1997 bis Mitte 2003 (ZA492)
Einsatz: ab April-2001


IDS GR Mk.4A Tornado
Herkunft - Verbesserungmodernisierte GR Mk.4 Aufklärerversion


http://www.airstation.de/components/com_gk2_photoslide/images/thumbm/920738tornado_logo.png http://www.airstation.de/components/com_gk2_photoslide/images/thumbm/135965tornado_header_side.png http://www.airstation.de/components/com_gk2_photoslide/images/thumbm/212478tornado_header_front.png