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Schutz des isländischen Luftraums beendet

Vor vier Wochen übernahm die Luftwaffe zum ersten Mal den NATO Schutzauftrag und sorgte für Sicherheit im isländischen Luftraum. Mit Erfolg wurde dieser Schutzauftrag beendet und dient der Vorbereitung für spätere Einsätze. „Die Premiere war ein Erfolg. Die F-4F Phantom hat demonstriert, daß sie für Air Policing-Aufgaben immer noch hervorragend geeignet ist“, sagte Kontingentführer Oberstleutnant Rupert Ficker-Reißing. Die 140 Soldaten und sechs Phantom des Jagdgeschwaders 71 “R“ ( JG 71) konnten ihre Erfahrungen aus Deutschland auch in einer ungewohnten Umgebung nutzen. Denn der Auftrag des Geschwa ...

| Kommentare | 08-Jul-2010 |

McDonnell Douglas F-4 Phantom II

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Geschichtliche Entwicklung

McDonnell Douglas F-4F Phantom II 37+79 des JG 71 in Leeuwarden, NL, 2006 [F-4F-56-MC 4544] Nicht nur für die mit US$ 165.00 im Jahr 1939 gegründete McDonnell Aircraft Company wurde die F-4 Phantom II ein Erfolg. Mit 5.195 gebauten Mustern konnte und kann teilweise noch heute jede größere Luftwaffe auf der Welt auf sie zählen. Ohne Aufforderung wurde dem BuAer ein Vorschlag für einen einsitzigen Allwetterjäger F3H-G/H unterbreitet. Kein ganzes Jahr nach der damaligen Ablehnung wurde dieses Konzept trotzdem noch ein Mal in Bezug auf den steigenden Bedarf an Allwetterkampfflugzeugen untersucht und diesmal war sie erfolgreich. Chance Vought, Grumman, North American und sogar der zweite Vorschlag der McDonnell F3H-E2 hatten dabei das Nachsehen.Als die F-4 Phantom dann in den frühen McDonnell Douglas F-4F Phantom II 37+79 des JG 71 auf der ILA 2006 [F-4F-56-MC 4544] sechziger Jahren am Himmel auftauchte, war sie eine große Überraschung für die Militärluftfahrt. Im Gegensatz zu den neuen schnittigen aerodynamisch ausgereiften Mustern wie F-104 Starfighter oder North American Vigilante war die Phantom mit ihren starken Ecken und Kanten das absolute Gegenteil. Aber auch diese Maschine brachte seinerzeit einen großen Fortschritt als Jäger und Jagdbomber, denn nicht nur ihre Bauart, auch ihre Leistungsfähigkeit waren dem derzeitigen Stand der Technik weit überlegen. Die Phantom II besitzt radargesteuerte und auf Wärme ansprechende Raketen für den Luftkampf. Das reine Spekulieren auf die Luft-Luft-Raketen stellte sich aber im Vietnamkrieg als großer Fehler heraus. Im direkten Nahkampf ist eine Kanone auch heute noch unerlässlich. So entstand der zusätzliche Kanonenbehälter unter dem Vorderrumpf.

McDonnell Douglas F-4F Phantom II 37+38 auf der ILA 2000 und wurde bereits verschrottet [F-4F-54-MC 4441] Die Rhino überzeugte, mit ihren später hoch geschätzten Vorzügen erarbeitete sie sich nicht zuletzt durch drei Weltrekorde vom reinen Jäger über Interzepter, Langstreckenjäger und Begleitjäger in die Reihe der Angriffsbomber vor. Sie war der erste ernst zunehmende Abfangjäger mit großer Reichweite für den Schutz der Flotte, danach spielte sie in Vietnam für die Marine, die Marineinfanterie und die Luftwaffe eine bedeutende Rolle.Eine schon für die IFA-Ausschreibung einsitzige Version wurde leicht modifiziert auch Deutschland als (GY)F-E(F) vorgeschlagen. Aus dieser ging die F-4F hervor die als Ergänzung zur schrumpfenden F-104 und G.91 Flotte auch die Zeitlücke zwischen den Starfighter und dem noch nicht im Bau befindlichen MRCA schließen sollte. Zur Auswahl standen außerdem noch die McDonnell Douglas F-4F Phantom II 38+34 des JG 72 im Luftwaffenmuseum Berlin-Gatow [F-4F-58-MC 72-1244 4705] Dassault Mirage F1, die SAAB Viggen und die Northrop P-530.Die Phantom, der man die Spitznamen "die doppelt Hässliche" oder "Rhinozeros" gab, sieht nun ihrer Ausmusterung bei den Streitkräften entgegen. Bei der regulären Luftwaffe bleibt sie hingegen als Abfangjäger, Angriffsbomber und Allwetter-Aufklärer noch im Dienst. Sie ist noch immer das Flugzeug für den schweren und gefährlichen "Wild Weasel" Einsatz. Die Weasel fliegen vor den angreifenden Flugzeugen in das Zielgebiet ein und fordern die Bodenverteidigung heraus, sie mit dem Suchradar zu orten.

McDonnell Douglas RF-4E Phantom II 35+62 im Luftwaffenmuseum Berlin-Gatow [RF-4E-46-MC 4144] Wenn die Bodenverteidigung auf den Köder hereingefallen ist, wird sie das Opfer von vernichtenden Antiradar-Raketen. Sie ist ein großes, schnelles und lautstarkes Flugzeug ist jedoch nicht wendig genug, um beim Luftnahkampf mit den Düsenflugzeugen neueren Typs Schritt zu halten. Wie alle veralteten Düsenmaschinen hat auch die Phantom ihre Launen und ist schwierig zu warten. Aber dennoch war sie noch bis in die 90er Jahre mit "Weasel" und Aufklärer Flüge bei der Air Force Reserve sowie der Air National Guard beschäftigt. Einige wenige Länder halten aber noch immer die alte F-4 und trauen ihr immer neuere Aufwertungen zu, während die USA keine mehr im aktiven Dienst haben.

 

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  • Chronik

DB Tabelle für Chronik
19-September-1953Vorschlag an BuAer für einen einsitzigen Allwetterjäger F3H-G/H ( VF) (F-4 Vorschlag). Wurde aber damalig abgelehnt
15-Juni-1954Nochmalige Untersuchung der F3H-G/H war erfolgreich für McDonnell und mündete in der F-4 Phantom II.
23-Juli-1954Empfehlung der Beschaffung von zwei AH-1 (F-4) von CNO wurden befürwortet.
18-Oktober-1954Auftrag zur Entwicklung von zwei Musterflugzeugen AH-1, später YF4H-1 genannt (F-4).
23-Juni-1955Neue Bezeichnung des F-4 Projektflugzeugs lautet F4H-1.
27-Mai-1958Erstflug der McDonnell F4H-1 (142259) als YF4H-1 mit Robert C. Little in St. Louis (F-4).
03-Juni-1959Zum 20 jährigen Jubiläum von McDonnell erhält die F4H-1 den Namen Phantom II in Anlehnung an das erste McDonnell Produktionsmuster FH-1 von Mitte der 1940er Jahre. Der Vorschläge Mithras und Satan wurde nicht angenommen.
17-Dezember-1959 USN entscheidet sich gegen die Chance Vougt F8U-3 Crusader III und für die McDonnell F4H-1 als neues Navy-Flugzeug (F-4).
25-März-1961Erstflug der McDonnell F4H-1 (F-4B) Panthom II.
April-1962Auftrag an McDonnell für die F-110A der USAF.
September-1962Umbennung der F4H-1F in F-4A, der F4H-1 in F-4B und der F-110A in F-4C.
12-März-1965Erstflug der Aufklärerversion McDonnell RF-4B.
April-1967McDonnell und Douglas firmieren sich unter dem Namen McDonnell Douglas neu.
Juni-1967Serienfertigung erreicht monatliche Höchstrate von 72 Maschinen.
30-Juni-1967Erstflug der F-4E Phantom II für die USAF.
November-1968Deutschland beschließt die Beschaffung für 88 RF-4E.
15-September-1970Erstflug der RF-4E in St. Louise. Diese 69-7448 (35+01) ist für Deutschland bestimmt gewesen.
20-Januar-1971Die ersten 4 RF-4E für Deutschland werden an das AG 51 "Immelmann" in Bremgarten ausgeliefert.
23-März-1971Die deutsche Bundesregierung beschließt die Beschaffung von (GY) F-4E(F) Phanthom II.
Mitte 1971 BMVtg ordert 175 F-4F.
18-März-1973Erstflug der für Deutschland bestimmten F-4F Phantom II (72-1111 37+01) in St. Louis.
18-Mai-1973Erstflug der ersten und für die deutsche Luftwaffe bestimmte F-4F Phantom II (72-1111 37+01) in St. Louis.
24-Mai-1973Die erste F-4F Phantom II (72-1111 37+01) wurde an Deutschland (JagoG 35) ausgeliefert.
06-Dezember-1975Erstflug der F-4G Wild Weasel ECM Version.
24-Mai-1978Roll-Out der 5.000. F-4 Phantom II (77-0290) in St. Louis als F-4E für die Türkei.
Januar-1994Alle für Deutschland bestimmten RF-4E wurden ausgeliefert.
  • Abmessungen

  • Kosten

  • Leistung

  • Massen

  • Triebwerke

  • Waffen

DB Tabelle für Abmessung, Leistung, Massen
F-4D
F-4E
F-4F
F-4J
F-4M
RF-4B
RF-4C
RF-4E
RF-4F
YF-4E
YF4H-1
Länge
19,2 m
19,2 m
19,2 m
17,65 m
19,2 m
19,2 m
19,19 m
19,4 m
19,2 m
17,07 m
Höhe
5,01 m
5,01 m
5,01 m
4,96 m
5,01 m
5,01 m
5,01 m
5,03 m
4,96 m
Spannweite
11,71 m
11,71 m
11,71 m
11,75 m
11,71 m
11,71 m
11,71 m
11,71 m
11,71 m
Spannweite gefaltet
8,39 m
8,41 m
8,39 m
8,41 m
8,38 m
Spannweite: Höhenleitwerk
5,47 m
Spurbreite
5,46 m
5,46 m
5,46 m
Radstand
7,08 m
7,08 m
Flügelfläche
49,2 m²
49,2 m²
49,2 m²
49,2 m²
49,2 m²
49,2 m²
49,2 m²
49,2 m²
49,2 m²
49,2 m²
Tabelle zur Anzeige von Kosten
YF-4E US$ 2.481.0001967
RF-4E DM 23 Mio. (€ 11,58 Mio.)1968Systempreis
RF-4E DM 12,4 Mio. (€ 6,25 Mio)1968Stückpreis
F-4E US$ 3,8 Mio.1971ab Werk
F-4F DM 12,03 Mio.1971Stückpreis
F-4F DM 24,7 Mio.1971Systempreis
DB Tabelle für Abmessung, Leistung, Massen
F-4B
F-4E
F-4F
F-4J
F-4K
RF-4C
RF-4E
XF4H
YF-4E
Höchstgeschwindigkeit
2450 km/h
2450 km/h
Höchstgeschwindigkeit NN
1445 km/h (Mach 1,21)
Mach 1,2
Höchstgeschwindigkeit auf 12.190 m
2390 km/h (Mach 2,25)
Mach 2,4
2585,425 km/h ( NN Mach 2,17)
2333 km/h ( NN Mach 1,96)
Marschgeschwindigkeit
941 km/h
949 km/h
Landegeschwindigkeit
270 km/h
240 km/h
272 km/h
Anfangssteiggeschwindigkeit
311,9 m/s
152,4 m/s
163 m/s
142 m/s
Anfangssteiggeschwindigkeit, ohne Aussenlasten
253 m/s
Steigleistung auf 10.970 m
1,2 Min
Startstrecke, minimal
1792 m
885 m
1220 m
Startstrecke, bis 15 m Höhe
1525 m
1330 m
Landestrecke, normal
1575 m
Landestrecke, ab 15 m Höhe
915 m
Landestrecke mit Bremsschirm
1160 m
Dienstgipfelhöhe
21640 m
21640 m
17160 m
18975 m
18290 m
21640 m
17160 m
18166 m
Kampfhöhe max.
17435 m
Einsatzradius
~1200 km
1100 km
1140 km
Einsatzradius, ohne Aussentank
563 km
Einsatzradius, mit 1.400 l Tank
1145 km
Einsatzradius, 4x AIM-7, 1x Mk.82, 2x 1400l Tank, Hi-Lo-Hi
680 km
Reichweite
1600 km
1250 km
1400 km
Flügelflächenbelastung
554 kg/m²
503 kg/m²
534 kg/m²
Leistungsbelastung
1,8 kg/kp
1,6 kg/kp
1,6 kg/kp
DB Tabelle für Abmessung, Leistung, Massen
F-4B
F-4D
F-4E
F-4F
F-4J
F-4M
RF-4C
RF-4E
RF-4F
YF-4E
Leermasse
13641 kg
13895 kg
13250 kg
12700 kg
14111 kg
Startgewicht normal
24800 kg
26036,6 kg
27300 kg
27762 kg
26310 kg
26400 kg
23966 kg
26300 kg
26274 kg
Startgewicht, Kampfeinsatz
18818 kg
Waffenzuladung normal
7250 kg
1632 kg (dt. Luftwaffe ab 1980)
Außenlasten max.
7258 kg
7258 kg
7258 kg
Außenlast Rumpfpylon
1370 kg
Außenlast, extern
5888 kg
Treibstoff, intern (kg)
5575 kg
Treibstoff, intern (l)
6704 l
Treibstoff, extern (kg)
4005 kg
Triebwerke auslesen
SchubAB-SchubTypVersion
General Electric J79-GE-2/2A 7.326 kg Strahltriebwerk F4H
General Electric J79-GE-3A 5450 kp 6713 kg 7300 kp Strahltriebwerk YF4H
General Electric J79-GE-8 Strahltriebwerk F-4N, RF-4B
General Electric J79-GE-8A/8B 7.711 kg Strahltriebwerk F-4B
General Electric J79-GE-10 8.119 kg Strahltriebwerk F-4J
General Electric J79-GE-10A 79,62 kN Strahltriebwerk F-4S
General Electric J79-GE-10B Strahltriebwerk F-4S
General Electric J79-GE-15 4.945 kg 7.711 kg Strahltriebwerk F-4C, F-4D, RF-4C
General Electric J79-GE-15E Strahltriebwerk RF-4C
General Electric J79-GE-17 5.385 kg 8.119 kg Strahltriebwerk F-4E, F-4J, RF-4E, RF-4EJ
Motoren- und Turbinen Union J79- MTU-17A 5.385 kg 79,6 kN (8.119 kg) Strahltriebwerk F-4F, RF-4E Lizenzbau der J79-GE-17
Rolls-Royce Sprey RB.168-25 9.305 kg Turbofan F-4K, F-4M
DB Tabelle für Abmessung, Leistung, Massen
F-4A
F-4B
F-4C
F-4D
F-4E
F-4E(F)
F-4F
F-4G
RF-4E ( GAF)
M61A1
---
---
---
---
1 (640 Schuss)
X
1 (640 Schuss)
---
---
AIM-7
4
---
4
AIM-9
4
4 ab 1991
4
AGM-45
X
AGM-65
6
X
X
X
AGM-78
X
AGM-88
X
AB45-Y1
2
BL.755
6
BLU-1
11
LAU-3
13
LAU-10
15
M-117
19
M-129E1
18
M116-A2
7
MC-1
17
MK-12
15
Mk.81
24
Mk.82
24
Mk.83
11
Mk.84
3
MLU-10
15
1.400 l Tank
2
2
2
2.271 l Tank
1
1
1
ALQ-131
1
RMU-8
1
SUU-16
3
SUU-21
1
  • Versionen




F3H-E2
Herkunft - VerbesserungProjektvorschlag an BuAer für einen einsitzigen Allwetterjäger mit nur einem Triebwerk, kam in die Entscheidung von 1954 und wurde zu Gunsten der F3H-G/H abgelehnt


F3H-G/H (VF)
Herkunft - VerbesserungProjektvorschlag an BuAer für einen einsitzigen Allwetterjäger als F3H Demon Umbau
Ausstattung - Avionikzwei Wright J65 Triebwerken


AH-1
Herkunft - VerbesserungAngriffsentwurf aus F3H-G
Ausstattung - AvionikGeneral Electric J79-GE-3A rechts und Wright J65 links; kurze, zugespitzte Nase; flache Kabinenhauben; gerades Trag- und Höhenleitwerk


YF4H-1
Herkunft - VerbesserungPrototypen aus AH-1
Ausstattung - AvionikGeneral Electric J79 ; kurze, zugespitzte Nase; flache Kabinenhauben; postive 12° V-Stellung der Aussenflächen am Tragwerk, 23° abwärts geneigte Stabilisatoren; Westinghouse APQ-50 Radar
Erstflug: 27-Mai-1958 142259 Robert C. Little in St.Louis
Oktober-1958 142260
Fertigung: 2, 142259 bis 142260
Abstürze: 21-Oktober-1959 142259 Gerald Huelsbeck


F4H-1 Phantom II
Herkunft - Verbesserungab 23-Juni-1955 bezeichnete erste Serienversion
ab September-1962 in F-4B umbenannt
Upgradesab der 19. Maschine 146817: wegen neuem J79-GE-2A weglassen einer Lippe oberhalb der Lufteinläufe; IR-Sensor unter Bugnase; erhöhen des Cockpitbodens um einige cm und RIO-Sitz um nochmals 15 cm; grössere Cockpitverglasung; voluminöserer Bug durch Westinghouse APQ-72 Radar
Erstflug: 25-März-1961
Auslieferung: Juni-1961 erste an USN
29-Juni-1962 erste an VMFA-314 Black Knights, El Toro, USMC


F4H-1F Phantom II
Herkunft - Verbesserungab den letzten fünf F4H-1 Vorserienmaschinen
ab September-1962 in F-4A umbenannt


F4H-1P Phantom II
Herkunft - VerbesserungJuli-1962 Umbau der F4H-1 zum Aufklärer, spätere Bezeichnung RF-4B


XF4H Phantom II
Herkunft - Verbesserungfür Rekordflüge gebaut, erreichte am 22-November-1961 mit Lt. Col. Robert Robinson, USMC, damaligen Weltrekord mit 2.585,425 km/h und stellte den alten der Convair F-106A (2.455,736 km/h) ein


F-4A Phantom II
Herkunft - VerbesserungVorserie mit erster Bezeichnung F4H-1F
Ausstattung - Avionikbis 18. Maschine: kleines Radom für AN/APG-50, flache Cockpitverglasung, Oberkante der Lufteinläufe nach vorn gezogen
ab 19. Maschine: Westinghouse AN/APQ-72, größere Cockpitverglasung, geänderte Lufteinläufe
Fertigung: 45 ab Dezember-1960
Indienststellung: 08-Juli-1961, NAS Oceana, VF-74 'Be-devilers'


TF-4A Phantom II
Herkunft - VerbesserungTrainerversion der F-4A, ohne Fanghaken und Kampfausrüstung


F-4B Phantom II
Herkunft - Verbesserungfrühere Kennung bis September-1962 war F4H-1
Ausstattung - AvionikGeneral Electric J79-GE-8A/8B; Tanksonde rechts; Westinghouse AN/APQ-72
Erstflug: 25-März-1961 (als F4H-1)
Fertigung: 649, März-1961 - Januar-1967, davon:
44 zu QF-4B umgebaut
Auslieferung: ab Februar-1963 an Training Squadron der USAF
bis 27-Januar-1967 an USN
Außerdienststellung: bis Januar-1978 VMFA-321


RF-4B Phantom II
Herkunft - VerbesserungF-4B Aufklärungsversion für USMC
Ausstattung - AvionikGeneral Electric J79-GE-8 ohne Doppelsteuer mit Nase der RF-4C, erste Bezeichnung F4H-1P; unbewaffnet; gestreckte Nase; IR-Sensor; Seitensichtgerät; Datenübertragungseinrichtung; Avionik für Trägereinsätze; Kameras, HF/SSB Radio
UpgradesEnde 1978 Verbesserung von 30 Stück mit Honeywell AN/AAD-5 IR-Linescan, Goodyear APD-10 Seitensichtradar, Litton AN/ASN-92 INS, AN/ASW-25 autom. Trägerlandessystem, AN/ALE-30 Store-Dispender, AN/APR-43 Compass Sail/Clockwise Warnempfänger, AN/ALQ-126 Störsystem, Honeywell AN/APN-222 Radarhöhenmesser (ein Prototyp)
Erstflug: 12-März-1965
Fertigung: 46, davon:
10 mit Tragwerk & Räder der F-4J, Rumpf + Leitwerk RF-4C
Auslieferung: ab Mai-1965 VMCJ-3, El Toro, Ca.
bis 24-Dezember-1970
Außerdienststellung: bis 10-August-1990 (VMFP-3


F-110A Spectre
Herkunft - Verbesserung F4H-1 Erprobungsmaschinen die für USAF die von USN ausgeliehen wurden
ab September-1962 in F-4C umbenannt
Fertigung: 29, davon:
2, 149405 & 149406 Januar-1962 für 120 Tage, TAC Langley AFB
27, 4453. Combat Crew Training Wing, MacDill AFB
Order: am 30-März-1962


YRF-110A
Herkunft - VerbesserungPrototypen der Aufklärerversion F-110A; später in YRF-4C umbenannt
Fertigung: 2, 62-12200 bis 62-12201


YRF-4C
Herkunft - Verbesserungerste Bezeichnung YRF-110A; 2 im Bau befindliche F-4B als taktischer Aufklärungsprototyp für die USAF umgebaut
Ausstattung - Avionikkeine Raketenschächte; 1,25m längerer Aufklärungsbug; später wurde 62-12200 YF-4E Prototyp
Erstflug: 8-August-1963 62-12200 William S. "Bill" Ross
Fertigung: 2 F-4B Umbauten


EF-4B
Herkunft - Verbesserungeine umgebaute F-4B zur Ausbildungsmaschine für elektronische Kampfführung


F-4G
Herkunft - Verbesserungmodernisierte F-4B
Ausstattung - AvionikASW-21 Datenübertragungsgerät für ACL
Upgradesalle später zur F-4B zurück gemustert
Erstflug: 20-März-1963
Fertigung: 12 für USN


DF-4B
Herkunft - Verbesserungzu Drohnenflugzeugen für ferngelenkte QF-4B umgebaute F-4B


QF-4B
Herkunft - Verbesserungzu ferngelenke Drohnen umgebaute F-4B; auch DF-4B bezeichnet
Fertigung: 44


YF-4J Phantom II
Herkunft - VerbesserungPrototyp der F-4J aus F-4B für USN
Erstflug: 04-Juni-1965
Fertigung: 3


F-4J Phantom II
Herkunft - VerbesserungWeiterentwicklung der F-4B für USN und USMC zur Abfangjagd mit der Fähigkeit zum Erdkampf
Ausstattung - AvionikGeneral Electric J79-GE-10; Spalt-Stabilisatoren in der Vorderkante des Höhenleitwerks und Querruder 16,5° zur Verringerung der Anfluggeschwindigkeit; erweiterte Tragflächen; stärkeres Fahrwerk, dadurch Ausbeulung am Tragwerk; automatisches Trägerlandungssystem; ECM-Verkleidungen; kein IR-Sucher; längere Nachbrennerschubdüsen; Westinghouse Impuls-Doppler-Radar AN/AWG-10 X-Band; Lear Siegler AJB-7 Bombeneinsatzsystem; 30kVA Generatoren
UpgradesShoehorn Upgrade: AN/APR-25 Warnemfänger, AN/APR-27 Raketenstartwarngerät, AN/ALQ-100 Störsystem, AN/APX-76 AIMS Mk XII IFF
- 1971: AN/APR-25 durch AN/ALR-5 und AN/APR-27 durch AN/ALR-50 ersetzt
- 1973/74: AN/ALQ-100 durch AN/ALQ-126 (I-Band) ersetzt
Erstflug: 27-Mai-1966 153071
Fertigung: 522, bis Januar-1972 davon:
127 an Japan
15 an Großbritannien als F-4J( UK)
Auslieferung: ab 21-Dezember-1966 VF-101 Grim Reapers, NAS Key West, Fl.
Januar-1969, 7 an 'Blue Angels',El Centro, Ca.
bis 07-Januar-1972 an USN
Indienststellung: RAF 74 Sqn.


YF-4K
Herkunft - VerbesserungPrototyp der F-4K
Ausstattung - AvionikRolls-Royce Sprey- Turbofan RB.168-25R
Erstflug: 27-Juni-1966 XT595
Fertigung: 2


F-4K / FGR Mk.1 Phantom II
Herkunft - Verbesserung RN Version der F-4J
Ausstattung - AvionikRolls-Royce Sprey- Turbofan RB.168-25R Mk 202/203, dadurch 20% größere Lufteinläufe; AN/AWG-11 Radar; 40cm verlängertes Bugfahrwerk (Bugradfederbein); Innenausrüstung überwiegend von britischen Firmen
Erstflug: 27-Juni-1966 Prototyp
02-November-1966 Sereinversion
Fertigung: 52, davon:
2 Prototypen
50 Serienversionen
Auslieferung: 25-April-1968
später Übernahme von RAF


F-4S Phantom II
Herkunft - Verbesserungumgerüstete F-4J
Ausstattung - Avionikstärker gewölbte und nach vorn aufgedickte Vorflügel, zusätzliche Manövrierklappen; raucharmen General Electric J79-GE-10B; Westinghouse AN/AWG-10A Waffeneinsatzgerät; verstärkte Zelle
Fertigung: 248 Umbauten
Auslieferung: ab 26-Mai-1978 155565
Außerdienststellung: bis Januar-1992 ( VMFA-112)


F-4N Phantom II
Herkunft - Verbesserungab 1971 für USN im ICE "Bee-Line" modernisierte F-4B
Ausstattung - AvionikGeneral Electric J79-GE-8; Grunderneuerung der Zelle; Aufwertung des Avioniksystems; schmalere Reifen; SEAM; längere Sensorenverkleidung an Lufteinläufen
Erstflug: 04-Juni-1972
Fertigung: 228 Umbauten
Außerdienststellung: bis 1985 ( VMFA-1134)


NF-4B Phantom II
Herkunft - Verbesserungeine F-4B für Entwicklungstests


QF-4N Phantom II
Herkunft - Verbesserungeinige F-4N zu unbemannten Zieldrohnen als Ersatz für QF-86 umgerüstet


F-4C Phantom II
Herkunft - VerbesserungF-4B Jagd-/ Jagdbomberversion der USAF; erste Bezeichnung F-110A
Ausstattung - Avionikintegrierter Katuschenanlasser; Luftbetankungsstutzen auf dem Rücken; stärkere Bremsen inkl. ABS; breitere Niederdruckreifen (30 x 11,5) des Hauptfahrwerks und damit verbundene Ausbuchtung am Tragwerk; Genral Electric J79-GE-15; komplettes zweites Flugsteuerungssystem (später wieder entfernt); Litton LN-12A/B (ASN48) INS mit P-200 Plattform; Bombenzielgerät Lear Siegler AJB-7; AN/APQ-100 Radar zusätzlich für Bombereinsätze; ASN-28 INS; Martin-Baker Mk.H-7 Schleudersitz; klappbare Tragflächen und Fanghaken verblieben
Erstflug: 27-Mai-1963 63-7407 St. Louis
Fertigung: 583 davon:
24 Australien
36 zu EF-4C umgebaut
36 Spanien (von USAFE) Juni-1971 + 4 Stk. 1978
Auslieferung: ab Juli-1963
bis 04-Mai-1966 an TAC
Produktionseinstellung: 1966


RF-4C
Herkunft - Verbesserungdoppelsitziges Serienflugzeug für die USAF aus 6 F-4B (Prototypen)
Ausstattung - Avionik84 cm längeres Rumpfvorderteil der F-4C Zelle mit RF-4B Ausrüstung; General Electric J79-GE-15; breitere Reifen; keine Bewaffnung; manche mit LABS Ausrüstung; AN/APQ-99 Radar; Chicago KA-55A Panoramakamera für große Flughöhen; Fairchild KA-56A Panoramakamera für niedrige Flughöhen (180° Seitensicht, 74° in Flugrichtung, 50 kg schwer, Filmentwicklung wärend des Fluges); Hycon KS-72A Schrägsichtkamera; KA-18 Detailkamera (152 mm Brennweite); 2x KA-2 (Brennweite 76 mm); Texas Instrument AN/AAS-18 IR Ausrüstung; LA-307/308A Blitzlichtanlage; AN/APQ-102 SLAR; Collins AN/ARC-105 HF Sprechanlage
Spanier erhielten IAI Betankungsonde; bessere Avionik; AN/APQ-172 Radar; Trägheitsnavigation; Aufzeichnung von Sensordaten per Video; digitaler Radarhöhenmesser; MIL-STD-1553B
Upgradesspäter teilweise mit raucharmen General Electric J79-GE-15E; moderneren Cockpit; VOR-ILS; IR-Sensor; ALR-46 RWR; ALA-40 Düppelwerfer
Erstflug: 18-Mai-1964 63-7740 in St. Louis
Fertigung: 503 bis 1973, davon:
23 mit ALQ-125- TEREC
Abnehmer: 4 Spanien (von USAFE) 1978 + 8 (von USANG) Juni-1989 + 6 (von USANG) Oktober-1995
Südkorea
Auslieferung: ab 08-Oktober-1964 an Tactical Air Reconnaissence Center, Shaw AFB, USAF
bis 16-Januar-1974 an USAF
Außerdienststellung: 1995 (192. RS, ANG)


EF-4C
Herkunft - VerbesserungF-4C nach Umbau zu "Wild Weasel" ( EloKa) zur Unterdrückung von Boden-Luft Systemen
Fertigung: 36 mind.


F-4D Phantom II
Herkunft - VerbesserungF-4C für die USAF und Export
Ausstattung - AvionikGeneral Electric J79-GE-15, grösserer Bugradom, mit zusätzlichen hinteren IR-Sucher-Gehäuse, Festkörper-Feuerleitradar AN/APQ-109, Waffenauslöserechner ASQ-91, Avioniksystem ASN-63, ASG-22-Visier, geringfügige Reduzierung der Treibstoffkapazität
Erstflug: 09-Dezember-1965 64-929 St. Louis
Fertigung: 825 davon:
32 für Iran
36 für Südkorea
Lizenzbau: 100 von MBB (ab Ende 1969 Zusammenbaulizenz) Baugruppensätze (Rumpfheckteil, Seitenleiterk, Triebwerkszugangsklappen, Außenflügel, Vorflügel, Querruder)
Auslieferung: ab 1966 an 36. TFW, Bitburg
bis 28-Februar-1968 an USAF
Außerdienststellung: bis 1992 ANG


EF-4D
Herkunft - VerbesserungF-4C nach Umbau zu "Wild Weasel" ( EloKa) zur Unterdrückung von Boden-Luft Systemen
Erstflug: 06-Dezember-1975


YF-4E
Herkunft - Verbesserungeinige YRF-4C zum Prototyp der F-4E
Ausstattung - AvionikBeryllium Seitenruder (19 kg, sonst 29 kg aus Aluminium)
Erstflug: 07-August-1965
Fertigung: 3


F-4E Phantom II
Herkunft - VerbesserungMehrzweckvariante der USAF
Ausstattung - AvionikGeneral Electric J79-GE-17; Wegfall der angeblasenen Nasenklappen durch Vorflügel; Stabilisatoren mit festen Spalt an der Nasenkante; siebter Treibstofftank; miniaturisiertes Feuerleitradar Westinghouse AN/APQ-120C; erste Version mit Bordkanone M61A1 mit 640 Schuss unter Rumpfnase; Schleudersitz Martin-Baker ZERO-ZERO; Northrop ASX-1 TISEO; APR-36/37 Verkabelung; Litton LN-12A INS; General Electric AN/ASA-32J Flugregler
UpgradesPeace-Icarus-2000-Standard: Modernisierungsprogramm griechischer F-4E von Hellenic Aircraft Industries unter Leitung der DASA von Herbst-1997 bis Ende 2000, Flugerprobung ab 28-April-1999; u.a. neues AN/APG-65 Radar und IFF (vier neue Antennen auf Nasenrücken); LITENING II Pods; Paveway II; AFDS
Erstflug: 30-Juni-1967
11-Februar-1972 62-12200 mit autom. Vorflügeln
Fertigung: 1.397 davon:
10 Deutschland
56 + 38 Griechenland (Peace-Icarus-2000 Standard)
177 Iran
35 Ägypten von USAF
13 Japan
86 Israel
19 Südkorea
182 Türkei (auch von anderen Ländern übernommen)
Abnehmer: Australien, Israel
Auslieferung: 03-Oktober-1967 an 4525. Fighter Weapons Wing TAC Nellis AFB, Nevada
19-April-1969, ersten 2 an 'Thunderbirds', Nellis AFB
Indienststellung: ab August-1974 111. Filo, Türkei


RF-4E
Herkunft - VerbesserungExportversion des F4-E als Aufklärers weitgehend wie RF-4C
Ausstattung - AvionikGeneral Electric J79-GE-17A bzw. MTU J79- MTU-17A für Deutschland; verbesserte Sensoren; Martin-Baker Schleudersitz; KS-87B & KS-56D (Panorama) Kamera; Goodyear SLAR
UpgradesDeutschland ließ MBB ab 1979 82 Stk. für zusätzliche Jagdbomberrolle umrüsten; Bombenvisier; Waffenbediengerät, Waffenwahltafel, Modifikationen der inneren Flügelstationen, Übernahme der F-4F Außenlaststationen und die Waffenverkabelung aller Außenstationen einbauen; besserem ECM, IR-Zielabtaster; TAF vom Juni-1977
Roll-Out: 15-September-1970, erste für Deutschland 35+01 69-7448
Erstflug: 01-August-1970 35+01 in St. Louis
Fertigung: 138, davon:
88 Deutschland, ab 35+0169-7448
8 Griechenland
16 Iran
12 Israel
14 Japan
Abnehmer: 55 Türkei (47 aus deutschen Beständen)
Auslieferung: 20-Januar-1971 ersten 4 für Deutschland, AG 51 "Immelmann", Bremgarten
Herbst 1971 Deutschland AG 52
Mitte 1980 Deutschland AG 51, kampfwertgesteigerte Version
bis Januar-1994 alle für Deutschland


QF-4E
Herkunft - Verbesserungeinige F-4E zu unbemannten Zieldrohnen umgerüstet


F-4EJ
Herkunft - Verbesserungfür Japan lizensierte F-4E; Heckradarwarngerät und Abschusseinrichtung für Mitsubishi AAM-2; Luftbetankungsanlage; reduzierte Treibstoffkapazität
Erstflug: 14-Januar-1971
Fertigung: 140 davon:
Lizenzbau: 125 von Mitsubishi
Produktionseinstellung: 20-Mai-1981 mit 17-8440


F-4EJ Kai
Herkunft - Verbesserungersten 45 Exemplare F-4EJ modernisiert; Erhöhung der Lebensdauer der Zelle um 1.500-2.000 h (jetzt 5.000 h)
Ausstattung - Avionikneues HUD; neuer Bombenrechner; Puls-Doppler-Radar Westinghouse APG-66J; besseres Waffen- und Avioniksystem; Digitalanzeigen; Feuerleitanlage; RWR; Texas Instruments AN/APQ-172 Radar
Erstflug: Juli-1984
Fertigung: 96 (Planung)


RF-4EJ
Herkunft - VerbesserungLizenzbau für Japan der Aufklärungsversion F-4EJ; Baugleich mit RF-4E
Ausstattung - AvionikAufklärungsbehälter; beibehalten der Kanone
Lizenzbau: 14


RF-4EJ Kai
Herkunft - Verbesserungalle RF-4EJ und 17 F-4EJ mit dem Standard der F-4EJ Kai zur Aufklärungsversion
Ausstattung - Avionikkeine Kameranase, sondern mit drei verschiedenen Behältern bestückbar, einer ist Aufklärungsbehälter
Umrüstungen: 31


F-4E(F) Phantom II
Herkunft - Verbesserungaus F-4E konzipierter Einsitzer in IFA-Ausschreibung für Südostasien gewann Ende 1970 aber Northrop F-5A-21; danach als (GY) F-4E(F) Vorschlag für Deutschland
Ausstattung - AvionikMagnavox AN/APQ-94 Radar; Entfernung von: Copilotensitz und Anlagen, Grenzschichtbeeinflussung, Luftbetankungssonde, Flügelnasenklappen, kein RCA APN-155 luftdruckunabhängiger Höhenmesser; neue Vorflügel AEP (Spaltklappen in Flügelvorderkante); 1.500 kg leichter; Rechner gestütztes optisches Zielgerät ( LCOSS) vom ASG-26; keine AIM-7 sondern 4x AIM-9; Collins CNI


F-4F Phantom II
Herkunft - Verbesserung F-4E für deutsche Luftwaffe (anfängliche Vorschläge: (GY) F-4E(F) & Dassault Mirage F.1) für Abfang- und Luftüberlegenheitsjagd gebaute zweisitzige Version
Ausstattung - Avionik MTU J79- MTU-17A (selbe Leistung wie General Electric J79-GE-17), Slats, radikale Gewichtseinsparung, bessere Manövrierfertigkeit, höherer Auftrieb vor dem Strömungsabriss, geringerer Gesamtwiderstand bei höheren Anstellwinkel, bessere Stabilität und Steuerbarkeit im gesamten Flugbereich; AN/ALE-38 Chaff & Flare Pod
Upgrades110 deutsche ( JG 71 & 74 "Mölders") 1991 von DASA/ MBB zu F-4F ICE modernisiert: Hughes/Telefunken/AEG Bordradar AN/APG-65; Frazer-Nash Startschienen; neue Cockpitanzeige; Feuerleitrechner; Laser-Trägheitsplattform; IFF; bessere Stör- und Täuschfestigkeit; Multiplex-Datensammelschiene; MIL-STD-1553B
Erstflug: 18-Mai-1973 72-1111 37+01 in St. Louis
Fertigung: 175
Auslieferung: 24-Mai-1973 37+01 erste an JaboG 35
21-Juni-1976 38+75 letzte an JaboG 35
Abstürze: 24-April-1996 38+59 Besatzung Ausstieg, JG 72; nahe Baltrum in Nordsee
04-Juni-1998 37+78 Pilot Ausstieg, WSO , JG 72; Übungsflug, 24 km nördlich Goose Bay, Kanada
14-Oktober-1998 72-1273 Besatzung Ausstieg, 20. Fighter Wing; Übungsflug, Kollidierung zweier F-4F, abgestürzte (Snake 1) 60% des rechten Flügel und Steuerflächen abgerissen, zweite (Snake 2) landete beschädigt (Flügelspitze); White Sands Missile Range, Holloman AFB, New Mexico


TF-4F Phantom II
Herkunft - VerbesserungTrainingsversion der F-4F; Fluglehrer im hinteren Cockpit


F-4G "Wild Weasel"/"Advanced Wild Weasel"
Herkunft - Verbesserungzur elektronischen Kampfführung umgerüstete F-4E die aus den EF-4 Programmen resultierten; kein Zusammenhang mit der F-4G von Anfang der 1960er Jahre
Ausstattung - Avionikalle Waffensysteme und deren Komponenten wurden entfernt; McDonnell Douglas APR-38 RHAWS in Behälter an Seitenleitwerkspitze mit 56 Antennen verteilt über Rumpf und Flossen; APR-38 (Empfänger, Steuer-/Warncomputer, Computerinterfacesystem) und Pitot-Kanäle in Glasfaser-Laminat-Kinnbehälter; Pitotrohr um 7,5 cm verlängert; HAWC; computergeführtes optisches Sichtsystem im oberen Ausrüstungsschacht; PPI
Erstflug: 06-Dezember-1975
Fertigung: 116 (Anfang 1976 bis 1979) davon:
96 Kampfmuster
20 Training-/Testmuster
Auslieferung: 28-April-1978 35. TFW/39. TFS George AFB, Cal.
Anfang 1979 81. TFS Spangdahlem USAFE Deutschland
Indienststellung: Oktober-1978 35. TFW/39. TFS George AFB, Cal.
Außerdienststellung: 1996 561. FS, USAF und 124. FW, ANG


QF-4G
Herkunft - Verbesserungeinige F-4G zu unbemannten Zieldrohnen umgerüstet


YF-4M Phantom II
Herkunft - VerbesserungPrototyp der F-4M
Erstflug: 17-Februar-1967 XT852
Fertigung: 2


F-4M / FGR Mk.2 Phantom II
Herkunft - Verbesserungzweisitzige RAF Allwetter-Jagdbomber- und Aufklärerversion
Ausstattung - AvionikRolls-Royce Sprey- Turbofan RB.168-25R Mk 202/203; Aufklärungsbehälter von EMI (hochauflösende Seitensicht, IR-Zeilenabtaster, div. Kameras)
Erstflug: 17-Februar-1967 Prototyp
26-Dezember-1967 Serienversion
Fertigung: 118, davon:
2 Prototypen
116 Serienversion
Auslieferung: September-1969 (No. 43 Squadron)
Außerdienststellung: bis Oktober-1992 (No. 74 Squadron)


F-4 SFCS Phantom II
Herkunft - VerbesserungTestflugzeug mit FBW
Erstflug: 29-April-1972 Charles P. Garrison in St. Louise


F-4 CCV Phantom II
Herkunft - VerbesserungErprobungsflugzeug von McDD mit FBW und Vorflügel (3,7 m² Flügelfläche; 20° Ausschlag) oberhalb der Lufteinlaufkästen
Fertigung: 1, 62-12200


RF-4X
Herkunft - Verbesserungmoderne Aufklärungsmodelle wie RF-4X, F-4X, F-4E(S) - zusammengefasst unter Decknamen "Peace Jack"
Ausstattung - AvionikAussenbehälter mit HIAC-1-Höhenkamera, Wassereinspritzung, neue Triebwerkseinläufe


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