Das erste AESA APG-82(V)1 Testradar wurde von Raytheon in St. Louis an Boeing am 10-Juni-2010 übergeben. Es wird im Radar Modernization Program ( RMP) das APG-70 ersetzen. Im Weiteren wird ein Breitband Radom, ein modifiziertes Umgebungskontrollsystem und einen modifizierten Funkfrequenz Filter welcher die Radar und EloKa Systeme nebeneinander arbeiten lässt.
Von einer Boeing F-15 Silent Eagle wurde mit der neuen Conformal Weapons Bay ( CWB) erfolgreich eine AIM-120 AMRAAM verschossen. Das Demonstrations-Flugzeug war die so genannte F-15E1 [86-0183 F-15E-41-MC 986/E001], stationiert auf Point Mugu NAWS, Kalifornien. Nach dem Start um 05:59 Uhr startete sie im Zielgebiet eine AIM-120 AMRAAM vom linken CWB und landete um 06:52 Uhr wieder auf ihrer Base.
Die F-15SE hat mit diesem nun internen Waffenschacht bewiesen, daß es auch beim Abschuss keine negativen Einflüsse für die Fluglage gibt. Die beidseitigen Verbreiterungen der Triebwerksverkleidung ebenso ...
Die Eagle ist das Ergebnis der FX-Ausschreibung an der McDonnell Douglas, General Dynamics, North American und Fairchild Republic teilnahmen und aus dem erstere am 23-Dezember-1969 als offizieller Sieger hervor stach. Zuvor wurden die ersten Spezifikationen im September-1968 an acht Hersteller übergeben. Auf jeden Fall sollte der neue AS-Jäger besonders gut manövrierbar, mit sehr guten Beschleunigungs- und Verzögerungswerten sein und dies auch in den unteren Flugzonen. Bis Juli-1969 wurden die Entwürfe begutachtet und die obigen vier Firmen blieben übrig. Zur gleichen Zeit lief auch das F-14 Tomcat Programm an
und so wollten kritische Stimmen diese beiden Typen vereinen. Dies auch nicht zuletzt wegen der gravierenden Kostenüberschreitung der Tomcat. Bei der F-15 Eagle handelt es sich aber grundsätzlich um einen Abfangjäger der für die über Land operierende Luftwaffe vorgesehen ist und so scheiterte dieses Vorhaben schon im Ansatz.
Obwohl er wegen seiner Größe und der Zwillingsseitenruder äußerlich der Tomcat ähnelt, handelt es sich bei der F-15 doch um ein völlig anderes Flugzeug mit unveränderlicher Geometrie (es besitzt keine schwenkbaren Flügel) und sie erhielt in der Anfangsversion nur ein Besatzungsmitglied. Nach ihrer Einführung gab es nichts Vergleichbares für den Luftkampf, nicht einmal die ultra schnelle sowjetische Maschine vom Typ MiG-25 "Foxbat". Wegen ihrer Eigenschaften wurde die F-15 auch als "Foxbat-Killer" bekannt. Die F-15 war in zahlreichen Luftkämpfen in Israel verwickelt, dem Flugzeug geht der gute Ruf voraus, daß es gegnerischen Flugzeugen weit überlegen ist. Piloten die die F-15 fliegen, sind des Lobes voll über ihre leichte Handhabbarkeit.
Im August-1997 ging McDonnell Douglas in Boeing auf und die weitere Entwicklung erhielt damit neuen Schub. Neu eingeführt ist die F-15E als Jagdbomber ein Zweisitzer mit verbesserten Triebwerken und Umfangreichen Neuerungen. Sie hat die F-111 ersetzt, die zur Bekämpfung von tief im Feindesland liegenden Bodenzielen vorgesehen war.
Technische Entwicklung
Richtungweisend zu ihrer Zeit war sie vor allem durch das hervorragende Hughes AN/APG-63, dem HOTAS-System, dem 25% Anteil von Titanium und einer exzellenten Sicht aus dem Cockpit heraus. Das angedachte Ersetzen der M61A1 20mm Kanone durch die Philco-Ford GAU-7A 25mm wurde aber nicht verwirklicht.
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Chronik
DB Tabelle für Chronik
September-1968
Systems Command der USAF übergibt an acht Firmen erste Spezifikationen.
Juli-1969
Überabeitete Spezifikationen werden nun nur noch an Fairchild, North American Rockwell und McDonnell Douglas übergeben.
23-Dezember-1969
McDonnell Douglas erhält den Zuschlang der FX-Ausschreibung und erhält den Erstauftrag von 20 YF-15 (F-15) Flugzeugen im Wert von US$ 1,2 Mrd..
Anfang 1970
Pratt & Whitney erhält den Kontrakt für die ersten Triebwerke.
01-Januar-1970
McDonnell Douglas erhält den ersten Auftrag für 20 F-15A ( YF-15A) im Wert von US$ 1,14 Mrd..
26-Juni-1972
Rollout der ersten YF-15A in St. Louis, dabei erhielten die F-15 Muster den Beinamen Eagle.
27-Juli-1972
Erstflug der YF-15A (71-0280) Erprobungsversion F-15A mit Irving L. Burrows in Edwards AFB und F100-PW-100 Antrieb.
November-1974 in Aussbildungseinheiten
05-Januar-1977 75-0049 & 75-0050 (Wartungstraining) 36. TFW USAFE Bitburg Deutschland
27-April-1977 (Einsatzmuster) 36. TFW USAFE Bitburg Deutschland
Juni-1985, 122nd TFS, ANG, New Orleans
Abstürze:
28-Dezember-1978 Nähe Daun, Deutschland; Probleme mit dem Anlassersystem; 36. TFW USAFE Bitburg Deutschland
19-August-1999, Capt. Richard W. Wedan, 173. Fighter Wing Kingsley Field, Ore., Austieg, Maschine zerstört und Maj. Brian J. Kamp, 131. Fighter Wing, landete unbeschadet in Lambert Field, beide Missouri ANG; 2 F-15A kollidierten nahe Salem, Mo., USA, während Trainingsflug, da beide Pilot die Sicht zum anderen verloren und danach die Standartprozeduren dafür nicht eingehalten wurden
482, davon:
409 für USAF
18 für Israel
55 für Saudi-Arabien, ab Januar-1981
Indienststellung:
September-1979 (Kadena AB, Japan)
Abstürze:
03-August-2000, Capt. Christopher Kirby, 48. FW 493. FS RAF Lakenheath, England; sicherer Ausstieg bei Green Flag Übung östlich von Nellis AFB, Nevada
25-September-2000
03-März-2005 erste aus Serienproduktion mit Joe Felock & Rick Junkin
19-April-2010 (F-1515K41) mit Steve Schmidt, Lambert St. Louis International Airport 14:36 als Serienversion des Next Fighter II Vertrages